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Deutschland empört über krebsbedingten Unkrautvernichter in Bier gefunden

Deutschland empört über krebsbedingten Unkrautvernichter in Bier gefunden

Bei 14 beliebten Bieren in Deutschland wurden Spuren von Glyphosat festgestellt, darunter das beliebte Becks

Wikimedia Commons

Die Deutschen sagen „nein“ zum Unkrautvernichter in ihren Gebräuen.

Deutschland mag ein stolzes Erbe an Bier haben, aber es ist sicherlich nicht stolz auf dieses schaumige kleine Geheimnis. Nach Recherchen des Münchner Umweltinstituts enthalten 14 beliebte Biere Spurenelemente von Glyphosat, einem als wahrscheinlich krebserregend eingestuften Unkrautvernichtungsmittel, das in Monsantos Roundup zu finden ist. Die höchste Menge an Glyphosat – 29,74 Mikrogramm – wurde in einem Liter Hasseröde gefunden. Es wurde festgestellt, dass das beliebte Beck’s Pilsner fünf Mikrogramm pro Liter enthält.

Die zulässige Menge an Glyphosat in Bier beträgt nach deutschem Reinheitsgebot 0,1 Mikrogramm. Jedes der 14 getesteten Biere enthielt deutlich über diesem Grenzwert.

Die deutsche Regierung ist jedoch nicht allzu besorgt.

"Ein Erwachsener müsste täglich rund 1.000 Liter Bier trinken, um gesundheitsschädliche Mengen zu sich zu nehmen", heißt es in einer Mitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung.

Hier ist die vollständige Liste der beleidigenden Gebräue:

Hasseröder Pils – 29,74 μg/l (ppb)
Jever Pils – 23,04 μg/l
Warsteiner Pils – 20,73 μg/l
Radeberger Pils – 12,01 μg/l
Veltins Pilsener – 5,78 μg/l
Oettinger Pils – 3,86 μg/l
König Pilsener – 3,35 μg/l
Krombacher Pils – 2,99 μg/l
Erdinger Weißbier – 2,92 μg/l
Paulaner Weißbier – 0,66 μg/l
Bitburger Pils – 0,55 μg/l
Becks Pils – 0,50 μg/l
Franziskaner Weißbier – 0,49 μg/l
Augustiner Helles – 0,46 μg/l


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